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Wilhelm Meister mit Mignon und dem Harfner

Premiere ist am

Sa. 10. Mai 2014 um 20.00 Uhr

im Rudolf Steiner Haus, Berlin

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Der Innere Faden der Arbeit dreht sich um die eigentümlichen Charaktere der Mignon und des Hafners aus Goethes Bildungsroman „Wilhelm Meister“ (1795). Diese schweigsamen Figuren offenbaren ihre Innenwelt dort nur durch Solo- oder Duettgesänge, die durch ihre Intensität und zugleich Urbildlichkeit epochemachend ganze Generationen von LeserInnen prägten und viele Vertonungen erfuhren: Alle diese Gedichte wie „Nur wer die Sehnsucht kennt“ oder „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen“ oder auch „An die Türen will ich schleichen“ wurden von Franz Schubert (1897-1828) mit Klavierbegleitung gesetzt. Auch Rudolf Steiner (1861-1925) schuf für all diese Gedichte anspruchsvolle Choreographien für die Eurythmie. Im Programm soll ein Gespräch zwischen diesen zwei Kunstformen des Gesangs und der Eurythmie erlebbar werden. Kurze Passagen aus dem Roman sollen Einblick in das Werden der Mignon und des Harfners entlang des Romans geben und, wie ihremiteinander verflochtenen Schicksale allmählich zum tragischen Ende führen müssen. Auch aus anderen Zusammenhängen stammende, thematisch verwandte Lieder und Gedichte wie „Der Fischer“, „Der Erlkönig“ oder „Gretchen am Spinnrad“ sollen die innere Dichtigkeit des Geschehens steigern. Gesang, Schauspiel, Sprache der Rezitation sowie Eurythmie zu Text und Musik sollten auf der Bühne ineinander übergehen und jeweils verschiedene Innere Ebenen des Geschehens aufleuchten lassen.

SONY DSCMitwirkende:

LUX-Eurythmie-Ensemble am Rudolf Steiner Haus, Berlin

mit Lisa Tillmann und Alain Brun-Cosme (künstlerische Leitung)

– Eine Laien-Eurythmiegruppe, die  VOX – Bühneninitiative bestehend aus 4 engagierten Laien, die nach der Teilnahme am letzten Projekt „Die Höllenfahrt nach Nikodemus“ um eine Fortführung in Form eines kontinuierlichen Übens und einer Betreuung ihres künstlerischen Bühnenanliegens baten.

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Mignons erstes „Frauenkleid“ als Engel

– Ein erfahrenes, künstlerisches Team, bestehend aus der Sprecherin (Glinda Spreen), der Pianistin (Ikumi Masubuchi) und dem Beleuchter (Moritz Meyer), mit denen wir schon zusammenarbeiteten und die gerne an dieser Arbeit teilnehmen möchten. Ein Sprechchor um Glinda Spreen wird uns vermutlich erneut bei diesem Programm zur Seite stehen.

– Zwei Eurythmiekollegen, die am letzten Projekt beteiligt waren.

– Eine erfahrene Mezzo-Sopranistin aus dem renommierten RIAS-Kammerchor Berlin, die schon mit Alain Brun-Cosme zusammenarbeitete und Interesse an einem Projekt mit Eurythmie bekundete.

Eintritt frei, Spenden erbeten !

Ort: Rudolf Steiner Haus, Bernadottestraße 90/92, 14195 Berlin
www.agberlin.de

 

Sämtliche Gedichte und Lieder der Programms

 

Hören Sie den Harfner: „An die Türen will ich schleichen“