3Beim Projekt „Die Höllenfahrt des Nikodemus“ zu Karsamstag 2013 ließ das LUX-Ensemble eine gemischte Gruppe von 16 Laien- und BerufseurythmistInnen mit einem 13-köpfigen Sprechchor gemeinsam auftreten. Aus dieser für alle TeilnehmerInnen bereichernden Erfahrung erwuchs bei einigen Laien, für die eine Eurythmie-Ausbildung in klassischem Sinne nicht in Frage käme, den Wunsch nach einer Fortführung dieser intensiven Bühnenarbeit, die höhere Ansprüche als ein üblicher Laienkurs stellt.

So hat sich das LUX-Ensemble dieses Anliegen angenommen und fördert diese hochmotivierte, begabte Laiengruppe künstlerisch und materiell. In der wöchentlichen Arbeit werden alle Grundelemente, die eine 4Bühnentätigkeit erfordert, und die teilweise schon aus Laienkursen, Bühnenprojekten oder angefangener Eurythmie-Ausbildungszeit bekannt sind, gründlich wiederholt und vertieft: Apollinisch-Dionysisches, Denken-Fühlen-Wollen, Vokale-Konsonanten, Farben, Eurythmie-Figuren, Seelengesten und Fußstellungen, Tierkreis und Planeten, Töne und Intervalle, Formführung, Rhythmen, Stab- und Kugelübungen, englische und französische Eurythmie usw.

Die so entstandene VOX-Bühneninitiative („die Stimme“) wird als geschlossene, ätherisch zusammenwachsende Gruppe im nächsten Programm des LUX-Ensemble „Meine Ruh ist hin…“ mit Gedichten von Goethe, Musik von Schubert und Eurythmieformen von Steiner seine „Premiere“ haben, und zwar in verschiedenen Stücken sehr unterschiedlichen Charakters: Als Ritter und Damen in der Ballade „der Sänger“, als Knaben in Mignons Requiem, als schicksalsmahnende Gestalten im Schatten des Hafners.

2Wir wünschen der VOX-Bühneninitiative viel Erfolg wieter auf in ihrem Werdegang!

Alain Brun-Cosme und Lisa Tillmann im Januar 2014